Vortrag: Hochsensibilität – Zwei Seiten einer Medallie

Samstag, 23.06.2018, 13:30 - 15:45 Uhr

 

Veranstaltungsort: Volkshochschule Erfurt, Schottenstr. 7, 99084 Erfurt (Anmeldung über die VHS ab 01.12.2017, Link folgt)

 

Hochsensible Menschen haben durchlässigere Wahrnehmungsfilter, als Normalsensible. Sie empfangen mehr Wahrnehmungsreize der Aussen- und Innenwelt, die dementsprechend eine längere Verarbeitungszeit benötigen. Dies ist bereits wissenschaftlich bestätigt.

 

Zum einen kann es als sehr erfüllend empfunden werden, wenn man in andere Welten eintaucht, der Kreativität Raum gibt, in der Tiefe berührt wird und sich viele Impulse zeigen, die untereinander vernetzt werden und aus denen sich Neues formt.

 

Zum anderen kann es aber auch zu einer große Herausforderung und Belastung werden, wenn man sich nicht ausreichend abgrenzen und zurück ziehen kann. Dies kann zum Beispiel sein, wenn man Anderen gerecht werden möchte, weil man Kritik nicht aushält oder sich von anderen Menschen vereinnahmen lässt, weil es einem nicht möglich ist, Verantwortungsbereiche klar zu erkennen und zu trennen.

 

Ein positives Grundgefühl mit und zu sich selbst ist der Schlüssel zu einem freien und selbstbestimmten Leben mit der eigenen Hochsensibilität. Es braucht eine klare Entscheidung dazu und setzt einen Prozess in Gang in dem Lösungen gefunden werden bis hin zu wirklichem Selbstvertrauen und gelebter Selbstverantwortung.

 

Mit dem Vortrag möchte ich Hochsensiblen Mut machen und Wege aufzeigen, die bereits in die Wiege gelegten Gaben und Fähigkeiten als Geschenk zu sehen und die eigene Hochsensibilität positiv in den Alltag zu integrieren.