Verwendung von CBD-Öl (Cannabis-Öl)

 

Warum schreibe ich einen Artikel über Cannabis-Öl? Weil dieses CBD-Öl sowohl für ausgebrannte Menschen als auch für Hochsensible sehr interessant und von großer Bedeutung sein kann.

 

Was ist CBD?

 

CBD steht als Abkürzung für Cannabidiol und ist ein nicht psychoaktives Phytocannabinoid aus der Hanfpfanze. Bislang sind über 140 Cannabinoide bekannt, weitere sind z. B. Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabinol (CBN) und Cannabigerol (CBG).

 

Wirkungsweise:

 

CBD wirkt im sogenannten Endocannabinoiden System (ECS), welches bei übermäßigem Streß aktiv wird und dem Körper hilft, wieder zum Normalzustand zurückzufinden.  Dieser Prozess nennt sich Homöostase. CBD hat im ECS eine ausgleichende Funktion und reguliert das Gleichgewicht von z.B. Stimmung, Appetit, Stoffwechsel, Schlaf, Immunsystem, Vitalität, Zellregeneration und Hormonproduktion. Einfach gesagt harmonisiert CBD-Öl körperliche Prozesse und hilft die Abwehr zu stärken.

 

Durch einen Mangel an Cannabinoiden kommt es zur Dysfunktion des Endocannabinoiden Systems. Darum kann eine Einnahme von CBD bei so vielerlei Ungleichgewichten helfen.

 

Einsatzgebiete:

 

  • Entzündungen,
  • chronische Schmerzen,
  • Krämpfe - entspannt die Muskeln,
  • Verdauungsproblemen,
  • Angst und Panik, Streß,
  • Rheuma, Multiple Sklerose,
  • AHDS, Depression,
  • Migräne, Epilepsie, Krebs,
  • Stimmungsschwankungen,
  • Verspannungen,
  • uvm.

Wie wird CBD hergestellt und worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

 

CBD-Öl ist nicht gleich CBD-Öl. Es gibt unterschiedliche Extraktionsverfahren. Empfehlenswert ist hier ein Öl aus CO²-Extraktion, da selbst eventuelle Restrückstände an CO² im Pflanzenmaterial für den Körper unschädlich sind. Im Vergleich ist das bei Hexan-, Butan- oder Acetonextraktion nicht der Fall. 

 

Des Weiteren ist ein Vollspektrum-Öl sinnvoll. Es enthält neben dem CBD auch die anderen wertvollen Phytocannabinoide, Flavonoide, Terpene, Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe, Polyphenole, Anthocyane, gesunde Eiweiße und Fette.

Öl gemischt mit CBD-Isolat muss leider ohne alle weiteren Stoffen auskommen und kann so natürlich in der Wirkung nicht mithalten. Es ist bekannt, dass alle Cannabinoide und Pflanzenhilfstoffe untereinander Synergien bilden und damit in ihrer Gesamtheit noch mehr Wirkung zeigen, als einzeln. Man könnte auch sagen, 2+2 ist nicht 4, sondern 5. Dieser Effekt wird auch als Encourtage-Effekt bezeichnet.

 

Ob das Öl decarboxyliert sein sollte, bleibt jedem selbst überlassen. Decarboxyliertes, also aktiviertes CBD, hat mehr Wirkeigenschaften, also seine Vorstufe CBDa. Jedoch hat auch CBDa spezielle Eigenschaften, die für den Körper bedeutsam sind. Beim Kauf von nicht decarboxylierem Öl sollte man das Verhältnis von CBD/CBDa erfragen und doch auf einen höheren CBD-Anteil schauen.

 

Zu guter Letzt kann man die Qualität von CBD-Öl und -produkten an Labortests und Reinheitszertifikate erkennen. Sind diese nicht vorhanden, bleibt die Seriösität des Produkts fraglich. Geteste werden Verunreinigungen (Schimmelpilze, Schwermetalle, Schädlinge, Salmonellen etc.) sowie der Gehalt von CBD und anderen Cannabinoiden.

 

Zur Rechtslage:

 

CBD kann sowohl als Arzneimittel, als Nahrungsmittel, als auch als Kosmetikprodukt erworben werden. Hier ist zu beachten:

CBD als Arzneimittel ist, wie Cannabis auch, rezeptpflichtig und muss vom Arzt verschrieben werden. Nur dann kann es aus der Apotheke bezogen werden.

CBD-Öle, die über einen THC-Gehalt von unter 0,2% verfügen und zum Beispiel zu kosmetischen Zwecken verkauft werden, sind legal und rezeptfrei zu beziehen.

CBD als Nahrungsergänzungsmittel: Cannabidiol ist nach Regelung des §2(3) des deutschen Arzneimittelgesetzes kein Arzneimittel. Vielmehr ist die Verwendung von ernährungsfördernden Pflanzen-Rohstoffen wie CBD in der EU-Nahrungsergänzungsmittel-Richtlinie 2002/46/EG ausdrücklich als Gegenstand einer Nahrungsergänzung vorgesehen und frei am Markt zu erwerben.

 

Bezugsquellen:

 

Webshop für den Bezug: https://bio-cbd.shop

 


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Kommentare: 4
  • #1

    Margot Woldt (Donnerstag, 20 Dezember 2018 08:14)

    Ich möchte gerne ein Cannabis oel erwerben. Bei dir?
    Gerne kann ich den Betrag zuerst überweisen und du schickst ihn per Post.

  • #2

    Juliane Fuchs (Donnerstag, 20 Dezember 2018 11:30)

    Liebe Margot,
    du kannst gerne CBD-Öl über mich erwerben. Am besten rufst du mich an oder schreibst mir per Whatsapp und dann besprechen wir alles Weitere.
    Liebe Grüße

  • #3

    Katharina Baumann-Schlebach (Dienstag, 04 Juni 2019 13:55)

    Hallo, ich bin auf diese Seite über Astrid Paulini gestoßen. Nun, ich bin hochsensibel und benutze seit einiger Zeit CBD-Öl (auch schon früher einmal), auch die Paste habe ich genommen UND ich merke überhaupt nichts; ebenso benutze ich auf Empfehlung seit 2 - 3 Wochen Aurum Potabile und merke NICHTS. Es ist für mich erstaunlich: obwohl ich auf vieles hochsensibel reagiere, mehre ich bei diesem Produkten nichts. Das fühlt sich schon frustrierend an. Wie lässt sich das erklären? Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Liebe Grüße
    Katharina Baumann-Schlebach (Heilbronn)

  • #4

    Juliane Fuchs (Dienstag, 04 Juni 2019 16:35)

    Erklären lässt es sich m.E. nur soweit, dass jeder Mensch verschieden ist. Was dem einen gut tut, muss dem anderen nicht gut tun und was bei dem einen wirkt, muss beim anderen nicht wirken. Bei CBD-Ölen gibt es viele Verschiede mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen und Konzentrationen. Dort könnte man noch mal ansetzen. Bei Gold gibt es ebenso enorm unterschiedliche Dosierungsempfehlungen und auch Herstellungsverfahren.
    Was noch eine Rolle spielen könnte ist, dass die HS nicht angeboren ist, sondern aufgrund eines Traumas eine ständige "Habacht-Stellung". Das lässt sich mit einer "normalen" Hochsensibilität nicht vergleichen und die HS ist nur in einem Spektrum.
    Ich hoffe, das hilft dir weiter. Liebe Grüße